Kompaktwissen Männergesundheit

Liebe Besucherinnen und Besucher meiner Homepage!

Ab sofort finden Sie an dieser Stelle meinen 'Blog: Kompaktwissen Männergesundheit'. Warum dieser Blog? In beiden Männergesundheitsberichten ist nachzulesen, dass Männer im Vergleich zu Frauen weniger über Gesundheitsthemen wissen. Hier möchte ich Abhilfe schaffen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass erwerbstätige Männer zu 90 % vollzeitbeschäftigt sind und mehr Überstunden leisten als Frauen. Sie erhalten von mir oder anderen Gesundheitsexperten kurz und knackig  fachlich fundierte Beiträge, was Sie für Ihre Gesundheit tun können. Möglichst garniert mit Tipps, die man einfach und schnell umsetzen kann zusammen mit Empfehlungen, wo man weitergehende Informationen erhält.

Sie können sich mit Klar- oder Nickname anmelden kann, so dass Sie bei jedem neuen Beitrag informiert werden. Selbstverständlich können Sie auch die Blogs, die für Sie besonders wertvoll waren, in den sozialen Netzwerken in Umlauf bringen.

Ihr Johannes Vennen

Veröffentlicht von am in Männergesundheit allgemein

Nach einer Studie des Max-Planck-Institut für demographische Forschung in Rostock bedarf es nicht viel, um durchschnittlich sieben Jahre länger zu leben: sie dürfen zwar übergewichtig aber nicht adipös werden (Body-Mass-Index < 30). Sie sollten nicht rauchen und nur mäßig Alkohol konsumieren (weniger als 14 alkoholische Getränke in der Woche).

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Veröffentlicht von am in Männergesundheit allgemein

Heute mal eine TV-Empfehlung. Zu den Effekten von Natur auf Psyche und Körper hatte ich ja schon gebloggt. In der Scobel-Doku heute Abend um 20:15 auf 3Sat geht es um Waldmedizin. Also inwieweit wir durch Aktivitäten und Aufenthalten im Wald etwas für unsere Gesundheit tun können. Zu der präventiven Wirkung von Waldaktivitäten gibt es mittlerweile zahlreiche wissenschaftliche Studien. Es gibt sogar Hinweise auf eine krebspräventive Wirkung.

Sollten Sie Sendung heute Abend nicht sehen können, wird sich der Beitrag sicherlich noch eine Weile in der Mediathek befinden. 

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Veröffentlicht von am in Männer und Psychotherapie

Wenn Sie auf der Suche nach einem Psychotherapeuten sind, dann können Sie sich ab dem 1. April auch an die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung wenden. Diese Stelle wird Ihnen dann einen Psychotherapeuten im Umkreis von 30 km um Ihren Wohnort nennen. An diese Praxis können Sie sich dann während der telefonischen Sprechzeit wenden. Der Kollege oder die Kollegin wird Ihnen dann innerhalb von vier Wochen einen Termin für ein Erstgespräch anbieten. Für Sie ist dabei wichtig zu wissen, dass Sie bei der Terminservicestelle keinen Wunsch-Therapeuten angeben können. Wir Psychotherapeuten bekommen die Patienten der Reihe nach zugewiesen. Überdies muss der genannte Kollege Ihnen auch keinen Wunsch-Termin anbieten, sondern ein Termin, der in seine Praxisabläufe passt. Sollte der vorgeschlagene Termin Ihnen nicht passen, dürfen Sie einen weiteren Vorschlag ablehnen. Wenn Sie die dritte Terminofferte auch ablehnen, dann müssen Sie sich wieder an die Terminservicestelle wenden. Diese beiden Einschränkungen sind gemacht worden, um die 4-Wochen-Frist einzuhalten.

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Veröffentlicht von am in Männer und Psychotherapie

Ab dem 01.04.2017 tritt eine neue Psychotherapierichtlinie im Zuge des Versorgungsstärkungsgesetztes in Kraft. Letztlich ist es das Ziel der neuen Richtlinie, die psychotherapeutische Versorgungssituation zu verbessern. Die wesentlichen Neuerungen möchte ich in diesem und weiteren Blogs ausführen.

Telefonische Sprechstunde: ab April müssen Psychotherapeuten mit einem vollen Versorgungsauftrag eine telefonische Sprechstunde im Umfang von 200 min (bei halbem Kassensitz:100min) anbieten. Diese Sprechzeit kann gestückelt werden, wobei eine Einheit nicht kürzer als 25min sein darf. Jeder Psychotherapeut muss seine telefonische Erreichbarkeit bei der Kassenärztlichen Vereinigung angeben. Sie können also ab April davon ausgehen, dass die meisten Psychotherapeuten – zumindest zu ihren angegebenen Sprechzeiten – telefonisch besser erreichbar sein werden.

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Veröffentlicht von am in Männergesundheit allgemein

Von Gorbatschow wissen wir ja, dass das Leben denjenigen bestraft, der zu spät kommt. Zu früh sexuell zu kommen, kann auch sehr nachteilige Folgen haben. 'Den bestraft die Ehefrau', meinte der Kieler Sexualmediziner Prof. Bosinski in seinem Vortrag 'Die Last mit der Lust', den er an 17.11.2016 im Café Fährhaus in Büdelsdorf hielt. Bosinski war der fünfte Referent im Rahmen der Vortragsreihe Männergesundheit, die die BKK Atlas Ahlmann innerhalb des Projekts 'Gesund am NOK' organisiert hatte. Überrascht hatte mich in dem interessanten und faktenreichen Vortrag, wie oft die Ejaculatio Praecox, also der vorzeitiger Samenerguss, vorkommt. Altersübergreifend ist fast jeder dritte Mann davon betroffen. Bosinski sprach in diesem Zusammenhang von dem best gehüteten Geheimnis der Männer. Allerdings leiden nur 15 % darunter und davon etwa die Hälfte (7,5 %) sucht ärztliche Hilfe.

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Veröffentlicht von am in Prävention Männergesundheit

Fast genau vor zwei Jahren habe ich zum Thema 'Müßiggang' gebloggt. Jetzt habe ich ein Gedicht von Ulrich Schaffer gefunden, der die wesentlichen Botschaften in wunderbaren Worten zusammenfasst:

Du hast das Recht, nichts zu tun.
Dein Wert hängt nicht
von Deiner Leistung ab.
Du hast das Recht,
nicht erfolgreich zu sein
in der Art, wie Erfolg
meistens gemessen wird:
Besitz, Ansehen, Ruhm, Verbindungen.
Du hast das Recht,
Dich nicht zu beweisen,
andere nicht überzeugen zu wollen
von Deinen Fähigkeiten,
weil für Dich nicht alles
ein Konkurrenzkampf ist

Du hast das Recht,
still bei Dir selbst zu bleiben
und das Leben nicht als Gegnerschaft,
sondern als Begegnung mit anderen
zu sehen.

Einfach phantastisch! Als wenn Ulrich Schaffer das Gedicht für Männer geschriebe hätte. Diese Zeilen und viele andere lebensphilosophischen Impulse stammen aus dem Buch 'Grundrechte. Ein Manifest' und ist im Kreuz-Verlag erschienen.

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Veröffentlicht von am in Männer und Psychotherapie

Bei mir gibt's die Männerquote, hieß es immer auf der Homepage meiner Rendsburger Praxis. Mein Budget hatte ich paritätisch verteilt, weil Männer genauso oft wie Frauen psychische Probleme haben, jedoch seltener eine Psychotherapie aufnehmen. Mittlerweile hat sich mein Männerschwerpunkt soweit herumgesprochen, so dass mehr Männer als Frauen nach einem Therapieplatz nachfragen. Mit der paradoxen Wirkung, dass sie länger als Frauen auf ein Erstgespräch warten. Ich habe mich daher entschieden, ab heute mein Behandlungsbudget nicht mehr zu quotieren, weil es eine solche Männerquote nicht mehr braucht. Und das ist eine gute Nachricht, finde ich.

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