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Brauchen wir eine Männerquote?

© patrick - Fotolia.comMänner haben nicht seltener, sondern andere psychische Probleme. Allerdings ist nur jeder dritte Therapiepatient männlich. Ich finde, dass sagt nicht nur etwas über die Männer aus. Auch wir Psychotherapeuten müssen uns selbstkritisch fragen, ob wir immer die richtige Ansprache finden. Und sind unsere Angebote für Männer spezifisch genug?

Ich möchte, dass sich mehr Männer in Not in psychotherapeutische Hilfe begeben. Daher mein Praxisschwerpunkt. Und daher möchte ich auch meine Kolleginnen und Kollegen anregen, über eine Männer-Quote nachzudenken. Will heißen: ein bestimmter Prozentsatz von Therapieplätzen wird Männern vorbehalten. Denn mehr Männer mit Therapie-Erfahrung würden mehr Männer dazu motivieren, selber eine Therapie zu beginnen.