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Liebe Besucherinnen und Besucher meiner Homepage!
Ab sofort finden Sie an dieser Stelle meinen 'Blog: Kompaktwissen Männergesundheit'. Warum dieser Blog? In beiden Männergesundheitsberichten ist nachzulesen, dass Männer im Vergleich zu Frauen weniger über Gesundheitsthemen wissen. Hier möchte ich Abhilfe schaffen. Dies auch vor dem Hintergru...nd, dass erwerbstätige Männer zu 90 % vollzeitbeschäftigt sind und mehr Überstunden leisten als Frauen. Sie erhalten von mir oder anderen Gesundheitsexperten kurz und knackig  fachlich fundierte Beiträge, was Sie für Ihre Gesundheit tun können. Möglichst garniert mit Tipps, die man einfach und schnell umsetzen kann zusammen mit Empfehlungen, wo man weitergehende Informationen erhält.
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Ihr Johannes Vennen
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1. Frauen- und Männergesundheitstag in Schleswig-Holstein

Heute wieder ein Veranstaltungshinweis. Am Samstag 04.11.2017 findet in den Segeberger Kliniken der 1. Schleswig-Holsteinische Frauen- und Männergesundheitstag statt. Ich beteilige mich mit einem Workshop zum Thema 'Stressmanagement für Männer'. Alle wichtigen Infos unter www.frauen-maennergesundheitstag.de. 

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Sieben Jahre länger leben

Nach einer Studie des Max-Planck-Institut für demographische Forschung in Rostock bedarf es nicht viel, um durchschnittlich sieben Jahre länger zu leben: sie dürfen zwar übergewichtig aber nicht adipös werden (Body-Mass-Index < 30). Sie sollten nicht rauchen und nur mäßig Alkohol konsumieren (weniger als 14 alkoholische Getränke in der Woche).

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TV-Hinweis

Heute mal eine TV-Empfehlung. Zu den Effekten von Natur auf Psyche und Körper hatte ich ja schon gebloggt. In der Scobel-Doku heute Abend um 20:15 auf 3Sat geht es um Waldmedizin. Also inwieweit wir durch Aktivitäten und Aufenthalten im Wald etwas für unsere Gesundheit tun können. Zu der präventiven Wirkung von Waldaktivitäten gibt es mittlerweile zahlreiche wissenschaftliche Studien. Es gibt sogar Hinweise auf eine krebspräventive Wirkung.

Sollten Sie Sendung heute Abend nicht sehen können, wird sich der Beitrag sicherlich noch eine Weile in der Mediathek befinden. 

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Neue Psychotherapierichtlinie II

Wenn Sie auf der Suche nach einem Psychotherapeuten sind, dann können Sie sich ab dem 1. April auch an die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung wenden. Diese Stelle wird Ihnen dann einen Psychotherapeuten im Umkreis von 30 km um Ihren Wohnort nennen. An diese Praxis können Sie sich dann während der telefonischen Sprechzeit wenden. Der Kollege oder die Kollegin wird Ihnen dann innerhalb von vier Wochen einen Termin für ein Erstgespräch anbieten. Für Sie ist dabei wichtig zu wissen, dass Sie bei der Terminservicestelle keinen Wunsch-Therapeuten angeben können. Wir Psychotherapeuten bekommen die Patienten der Reihe nach zugewiesen. Überdies muss der genannte Kollege Ihnen auch keinen Wunsch-Termin anbieten, sondern ein Termin, der in seine Praxisabläufe passt. Sollte der vorgeschlagene Termin Ihnen nicht passen, dürfen Sie einen weiteren Vorschlag ablehnen. Wenn Sie die dritte Terminofferte auch ablehnen, dann müssen Sie sich wieder an die Terminservicestelle wenden. Diese beiden Einschränkungen sind gemacht worden, um die 4-Wochen-Frist einzuhalten.

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Neue Psychotherapierichtlinie I

Ab dem 01.04.2017 tritt eine neue Psychotherapierichtlinie im Zuge des Versorgungsstärkungsgesetztes in Kraft. Letztlich ist es das Ziel der neuen Richtlinie, die psychotherapeutische Versorgungssituation zu verbessern. Die wesentlichen Neuerungen möchte ich in diesem und weiteren Blogs ausführen.

Telefonische Sprechstunde: ab April müssen Psychotherapeuten mit einem vollen Versorgungsauftrag eine telefonische Sprechstunde im Umfang von 200 min (bei halbem Kassensitz:100min) anbieten. Diese Sprechzeit kann gestückelt werden, wobei eine Einheit nicht kürzer als 25min sein darf. Jeder Psychotherapeut muss seine telefonische Erreichbarkeit bei der Kassenärztlichen Vereinigung angeben. Sie können also ab April davon ausgehen, dass die meisten Psychotherapeuten – zumindest zu ihren angegebenen Sprechzeiten – telefonisch besser erreichbar sein werden.

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Wer zu früh kommt

Von Gorbatschow wissen wir ja, dass das Leben denjenigen bestraft, der zu spät kommt. Zu früh sexuell zu kommen, kann auch sehr nachteilige Folgen haben. 'Den bestraft die Ehefrau', meinte der Kieler Sexualmediziner Prof. Bosinski in seinem Vortrag 'Die Last mit der Lust', den er an 17.11.2016 im Café Fährhaus in Büdelsdorf hielt. Bosinski war der fünfte Referent im Rahmen der Vortragsreihe Männergesundheit, die die BKK Atlas Ahlmann innerhalb des Projekts 'Gesund am NOK' organisiert hatte. Überrascht hatte mich in dem interessanten und faktenreichen Vortrag, wie oft die Ejaculatio Praecox, also der vorzeitiger Samenerguss, vorkommt. Altersübergreifend ist fast jeder dritte Mann davon betroffen. Bosinski sprach in diesem Zusammenhang von dem best gehüteten Geheimnis der Männer. Allerdings leiden nur 15 % darunter und davon etwa die Hälfte (7,5 %) sucht ärztliche Hilfe.

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Du hast das Recht, nichts zu tun

Fast genau vor zwei Jahren habe ich zum Thema 'Müßiggang' gebloggt. Jetzt habe ich ein Gedicht von Ulrich Schaffer gefunden, der die wesentlichen Botschaften in wunderbaren Worten zusammenfasst:

Du hast das Recht, nichts zu tun.Dein Wert hängt nicht von Deiner Leistung ab.Du hast das Recht, nicht erfolgreich zu seinin der Art, wie Erfolgmeistens gemessen wird:Besitz, Ansehen, Ruhm, Verbindungen.Du hast das Recht,Dich nicht zu beweisen,andere nicht überzeugen zu wollenvon Deinen Fähigkeiten,weil für Dich nicht alles ein Konkurrenzkampf ist

Du hast das Recht,still bei Dir selbst zu bleibenund das Leben nicht als Gegnerschaft,sondern als Begegnung mit anderenzu sehen.

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Keine Männerquote mehr

Bei mir gibt's die Männerquote, hieß es immer auf der Homepage meiner Rendsburger Praxis. Mein Budget hatte ich paritätisch verteilt, weil Männer genauso oft wie Frauen psychische Probleme haben, jedoch seltener eine Psychotherapie aufnehmen. Mittlerweile hat sich mein Männerschwerpunkt soweit herumgesprochen, so dass mehr Männer als Frauen nach einem Therapieplatz nachfragen. Mit der paradoxen Wirkung, dass sie länger als Frauen auf ein Erstgespräch warten. Ich habe mich daher entschieden, ab heute mein Behandlungsbudget nicht mehr zu quotieren, weil es eine solche Männerquote nicht mehr braucht. Und das ist eine gute Nachricht, finde ich.

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Geht uns der Fußball zu sehr zu Herzen?

Am Freitag beginnt die Fußball-EM. Während der WM 2014 hatte ich ja schon geschrieben, wie sehr Fußball schauen der Männerseele gut tut. In der ZEIT-Ausgabe 23/2016 ist allerdings nachzulesen, dass es beim Sommermärchen 2006 während des Elfmeterschießens gegen Argentinien viermal so viele Aufnahmen wegen Herznotfällen in Deutschen Krankenhäuser gab. Oha! Heißt das, dass Mann aus einer kardiologischen Perspektive lieber die Finger vom EM-Fußball lassen sollte?

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Vortrag 'Männer in der Lebensmitte'

Kommenden Donnerstag (19.05.) um 19:00 Uhr im Cäthe-Ahlman-Haus (Hollesenstr. 32a, Büdelsdorf) halte ich einen Vortrag zum Thema 'Männer in der Lebensmitte' im Rahmen des Präventionsprojekts 'Gesund am NOK'. Mit einem rhetorischen Streifzug durchs Männerleben ab 40 möchte ich vor allem beleuchten, mit welchen Themen wir Männer es zu tun haben und Anregungen geben, wie wir gut und erfüllt älter werden können.

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet in den Räumen der Krankenkasse Atlas-Ahlmann statt. Eine Einladung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist erwünscht.

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Gesundes Surfen IV

Sie wollten schon immer überprüfen, ob Sie ein zu inniges Verhältnis zu Ihrem Smartphone haben? Dann könnte die App ‚Menthal' für Sie interessant sein. Die App wurde von der Universität Bonn zu Forschungszwecken entwickelt. Nach dem Laden und Erstellen eines Accounts werden einige Tage Daten über Ihre Smartphone-Nutzung gesammelt. Mit anderen Worten: jede Handy-Aktion wird aufgezeichnet, z.B. wie oft Sie das Gerät entriegeln, wie viel E-Mails oder SMS Sie schreiben oder wann Sie welche Apps verwendet haben. Die Statistik dazu kann man sich später auf dem Smartphone anschauen, inkl. der Zeit, die Sie Ihren Minicomputer nutzen oder auch Informationen zu Ihrem Telefonierverhalten. Die Forscher haben auch eine Typologie von Smartphone-Nutzer entwickelt. In Form eines Spinnennetzdiagramms bekommen Sie Hinweise, zu welchem Smartphone-Charakter Sie neigen. Leider gibt es die App nicht für IOS-Nutzer.

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Gesundes Surfen III

85 % der Deutschen nutzen das Internet. Man kann sich im Netz intensiv über psychische Erkrankungen und deren Behandlungsmöglichkeiten informieren. Allerdings ist die Qualität der Angebote recht unterschiedlich. Ihnen ans Herz legen kann ich das E-Mental-Health-Portal www.psychenet.de .

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Kraftquellen

In der Therapie geht es oft darum, den Patienten an seine Kraftquellen heranzuführen, die er für seine Probleme nutzen kann. Therapien sind erfolgreicher, wenn sie ressourcenorientiert sind. Mit Ressourcen sind eben jene Kraftquellen gemeint - was schon die französische Wurzel des Wortes nahelegt: ‚source‘ bedeutet Quelle.

Jeder Mensch ist einzigartig, insofern stellt auch für jeden Menschen Unterschiedliches eine Kraftquelle dar. Hinzukommt dass auch jede Herausforderung oder Situation verschiedene Ressourcen benötigt. Das können zum Beispiel Freunde, Partner, die Eltern oder wichtige Menschen in der Umgebung sein. Soziale Ressourcen können aber auch Vereine oder Gruppen, denen man angehört, sein. Zu den materiellen Kraftquellen, die das Leben leichter machen, würde ich das Haus oder die Wohnung, Geld oder das Auto zählen.

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Kuscheln auf Rezept

Unsere Kuschelneigung scheint nicht besonders ausgeprägt zu sein. Mittlerweile gibt es 41 % Single-Haushalte. Fernbeziehungen nehmen zu. Und selbst wenn Paare zusammen leben, dann berühren sie sich im Alltag immer seltener. Manche Paare umarmen sich kaum noch. Das haben Studien nachgewiesen.

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Autofahren und Alter

In der ZEIT-Ausgabe 27/2015 packten die Autoren ein 'heißes' Eisen an: es ging in dem Dossier-Artikel um das Unfallrisiko von älteren Autofahrern. Hier einige Fakten aus dem Artikel:

  • 40 % der älteren Autofahrer braucht eine stärkere Brille.
  • Der Anteil von älteren Verkehrsteilnehmern (76 - 80 Jahren) mit Führerschein ist in den letzten Jahrzehnten von unter 20 % (1976) auf über 70 % (2008) gestiegen.
  • Bei Pkw-Unfällen mit Personenschäden sind die über 75-jährigen zu 75,5 % der Fälle Hauptverursacher. Ähnlich schlechte Werte haben nur die jüngsten Fahrer (18-21 Jahre): nämlich knapp über 70 %.
  • Der Anteil von Menschen über 65 Jahren an der Gesamtbevölkerung beträgt 21 %. Sie sind nur zu 14 % aller Unfälle mit Personenschäden verantwortlich. Was diese Zahl vom statistischen Bundesamt jedoch vernachlässigt ist, dass Senioren kürzere Strecken fahren und insofern ihr Unfallrisiko je Kilometer besonders hoch ist.
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Hermann Tapper
Passend hierzu ein Erlebnis, das ich gestern mit meinem Sohn Hauke an einer belebten Kreuzung in Oldenburg hatte. Auf dem Weg zum ... Weiterlesen
Mittwoch, 02. September 2015 09:46
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Urlaub und Gesundheit

Jetzt steht ja bald wieder die Urlaubszeit an. Dass sich Urlaub auf Psyche und Gesundheit auswirkt, ist ein Allgemeinplatz. In diesem Blog sollen die genaueren Zusammenhänge und Anregungen für die ‚Urlaubspraxis‘ ausgeführt werden.

Erwartungsgemäß fanden niederländische Forscher heraus, dass wir im Urlaub entspannter sind und uns wohler fühlen - meistens aber erst nach zwei bis drei Urlaubstagen. Zum Ende des Urlaubs verschlechtert sich das Befinden wieder. Der Glückspegel steigt aber auch schon während der Planung. Wer seinen Urlaub plant, fühlt sich nicht nur glücklicher, sondern beurteilt seine gesundheitliche und familiäre Situation positiver als Befragte, die sich nicht auf eine Reise vorbereiten.
Eine schwedische Psychologin fand heraus, dass das Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben höher ist, je seltener man in den vergangenen Jahren in Urlaub gefahren ist. Die Betonung liegt auf Reisen: Urlaub zu Hause bringt weniger.

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Naturpsychologie

Auf die segensreiche Wirkung von Natur auf Körper und Seele hab ich an anderer Stelle ja schon hingewiesen. Bei einer Internetrecherche habe ich herausgefunden, dass es eine wissenschaftliche Disziplin gibt, die sich den Wechselwirkungen zwischen Natur und menschlichem Erleben und Verhalten widmet, nämlich die Natursoziologie bzw. –psychologie. Auf dieser Seite findet man auch interessante Befunde zur förderlichen Wirkung von Natur auf unsere körperliche und seelische Gesundheit. Hier eine kleine Auswahl der nachgewiesenen Effekte:

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Wie man schneller zu einem Therapieplatz kommt

Bundesweit warten Patienten durchschnittlich drei Monate auf einen ambulanten Therapieplatz. Das ist natürlich zu lange, wenn man sich in einer akuten Krise befindet. Andererseits gibt es auch Patienten, die glücklich wären, wenn sie nur drei Monate warten müssten. Und damit komme ich zum eigentlichen Thema: die drei Monate sind ein Durchschnittswert. Die frohe Botschaft ist nun: so wie es Patienten gibt, die länger als ein Vierteljahr warten, muss es ja auch solche geben, die früher zu einem Therapieplatz kommen.

In dem heutigen Blog möchte ich Tipps geben, wie das unter Umständen SIE sein können.

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Stress durch ständige Erreichbarkeit

Dass ständige Erreichbarkeit mit dem Smartphone auch nach Feierabend der Gesundheit schadet, ist mittlerweile sattsam bekannt. Aber gilt dies auch für Personen, die es gründsätzlich positiv finden, abends in dringenden Fällen erreichbar zu sein? Dieser Frage sind Wissenschaftler der Kasseler Universität nachgegangen. Sie untersuchten 138 Beschäftigte, die in unterschiedlichen Unternehmen überwiegend 'geistig' beschäftigt waren (sog. Wissensarbeiter). Die Teilnehmer sollten eine Woche lang in einem Tagebuch protokollieren, inwieweit sie außerhalb der Arbeit das Internet oder Mobilfunk für berufliche Zwecke nutzten. Nur 10 % der Befragten unterbrachen nie ihren Feierabend. Der Rest opferte durchschnittlich 46 Minuten für die Beantwortung beruflicher Fragen via E-Mail oder Telefon.

Auch die Beschäftigten, die ihre Erreichbarkeit positiv bewerteten, beklagten am nächsten Morgen eine schlechtere Stimmung, weniger Vitalität und eine tendenziell schlechtere Schlafqualität. Die Autoren der Studie plädieren für technische Lösungen, z.B. Smartphone-Filter, um die Belastungen durch berufliche Nachrichten zu verringern. Quelle: Report Psychologie 2/2015.

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Gesundes Surfen II

Sie lesen einen Arztbrief oder Befundbericht und verstehen nur Bahnhof? Dann könnte Ihnen washabich.de helfen. Auf dieser Internetseite können Sie den Befundbericht einsenden und erhalten - kostenlos - eine leicht verständliche Übersetzung, die von Medizinstudenten verfasst wurde. "Der Patient von heute will seine Erkrankung verstehen, möchte an der Entscheidung über seine Behandlung teilhaben" - so die Gründer der Internetseite. Dies setze voraus, dass dem Patienten verständliche Gesundheitsinformationen zur Verfügung stehen. Zum anderen müssen Ärzte genau solche Infos kommunizieren können. Genau das sollen angehende Ärzte auf dieser Plattform trainieren. Nämlich das Fachchinesische in den Befundberichten in eine verständliche Form zu übersetzen. Alles in allem eine geniale und zurecht zweifach prämierte Idee der Gründer: Patienten erhalten verständliche Informationen und Studenten lernen verständlich zu formulieren.

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